Preise für Generalunternehmer in Lage im Überblick. Erfahren Sie, welche Faktoren die Sanierungskosten maßgeblich beeinflussen.
Der Werterhalt Ihrer Immobilie in Nordrhein-Westfalen wird durch eine umfassende Kernsanierung langfristig stabilisiert. Die Rentabilität und der Mietertrag einer Immobilie werden durch die gezielte Modernisierung veralteter Bauteile signifikant gesteigert. Für Kapitalanleger in Lage steht die energetische Ertüchtigung im Vordergrund, um laufende Kosten zu minimieren. Die BauO NRW (Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen) gibt die rechtlichen Leitplanken für alle Sanierungsunternehmungen vor. Auf dem Immobilienmarkt in Lage lassen sich für kernsanierte Altbauten signifikant bessere Verkaufspreise realisieren.
Um eine Kernsanierung wirtschaftlich erfolgreich abzuschließen, ist eine präzise Steuerung der Gewerke unerlässlich. Die Sanierung wird methodisch mit dem Rückbau und der Entkernung des Objekts eingeleitet. Nach Abschluss der Entkernung folgt die Verlegung der Rohleitungen für Elektrik, Heizung und Sanitär. Um Kalkablagerungen und daraus resultierende Schäden zu vermeiden, muss bei der Wahl der Sanitärkomponenten die örtliche Wasserhärte von etwa 14 °dH (hart) beachtet werden. Der nächste Schritt ist das Verlegen des Estrichs, das von den abschließenden Trockenbauarbeiten gefolgt wird.
In Nordrhein-Westfalen besteht bei Altbauten häufig die Gefahr unentdeckter Schadstoffbelastungen. Die Entdeckung von Asbest kann zu nicht budgetierten Zusatzkosten und signifikanten Verzögerungen im Bauablauf führen. Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe 519 (TRGS 519) legen die strengen Auflagen für die Asbestsanierung fest. Nur zertifizierte Fachbetriebe sind berechtigt, die vorschriftsmäßige Entsorgung von Schadstoffen durchzuführen. Die Durchführung einer Schadstoffuntersuchung vor dem Start der Sanierung gibt Investoren eine verlässliche Kostenbasis.
Die Basis für eine fundierte Investitionsentscheidung bildet eine transparente Kalkulation der Quadratmeterpreise. In Lage hängen die Kosten einer Kernsanierung maßgeblich vom gewählten Ausstattungsniveau und dem Zustand der Immobilie ab. Das Gesamtbudget wird entscheidend von den regional variierenden Kosten für Handwerksleistungen geprägt. Es ist ratsam, den Budgetposten für Handwerksleistungen (Richtwert: 45 € – 65 € / Std.) mit einem finanziellen Puffer für Eventualitäten zu planen. Die Dauer der Genehmigungsverfahren beim zuständigen Bauamt (Kontakt: Bürgerservice Bauen - Kreisverwaltung Kreis Lippe) kann den Bauablauf verzögern und muss daher einkalkuliert werden.
Die Maximierung des Return on Investment (ROI) wird durch die intelligente Nutzung und Kombination von Fördertöpfen erreicht. Mit dem Programm ‘NRW.BANK.Gebäudesanierung’ stellt die NRW.BANK zinsgünstige Kredite für Sanierungsvorhaben zur Verfügung. Die Landesfördermittel sind strategisch mit den Zuschüssen von BAFA und KfW kumulierbar. Einen wesentlichen Bestandteil der Finanzierungsstrategie bildet die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Bevor Aufträge vergeben werden, muss der Antrag auf Fördermittel (Programm: BAFA-Förderung (BEG EM) für Gebäudehülle & Technik bei Kernsanierungen) unbedingt gestellt sein.